Risiko streuen: Geldanlage mit ETFs
Ein wichtiger Grundsatz der Geldanlage ist die breite Streuung des Risikos. ETFs (Exchange Traded Funds)ermöglichen es, mit nur einem Produkt in eine Vielzahl von Wertpapieren zu investieren. So kann ein breit aufgestellter Aktien-ETF beispielsweise mehrere hundert oder sogar tausende Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern und Branchen abbilden.
Dadurch wird das Risiko einzelner Unternehmen oder Branchen reduziert. Dennoch unterliegen auch ETFs den Schwankungen der Kapitalmärkte und können an Wert verlieren. Welche ETFs und Anlagestrategien geeignet sind, hängt von den persönlichen Anlagezielen, dem gewünschten Anlagehorizont und der individuellen Risikobereitschaft ab.
In einem persönlichen Beratungsgespräch in Berlin oder online können wir gemeinsam klären, welche ETF-Strategie zu Ihren Vorstellungen passt und worauf bei der Auswahl zu achten ist.

Das Potenzial von ETFs
ETFs (Exchange Traded Funds) ermöglichen es, einfach und kostengünstig in eine Vielzahl von Wertpapieren zu investieren. Viele ETFs bilden einen bestimmten Index wie beispielsweise den MSCI World oder den S&P 500 nach. Dadurch lässt sich bereits mit einem einzigen ETF eine breite Streuung über zahlreiche Unternehmen und Märkte erreichen.
Insbesondere bei Aktien-ETFs können zwischenzeitlich erhebliche Kursschwankungen und Verluste auftreten. Ein längerer Anlagehorizont kann helfen, kurzfristige Schwankungen auszugleichen, bietet jedoch keine Garantie für eine positive Wertentwicklung. Welche ETFs für die persönliche Geldanlage geeignet sind, hängt insbesondere von den Anlagezielen, dem Anlagehorizont und der individuellen Risikobereitschaft ab.
Aktien-ETFs
Aktien-ETFs bilden in der Regel einen Aktienindex ab und ermöglichen damit die Beteiligung an einer Vielzahl von Unternehmen. Je nach ETF kann die Anlage weltweit, regional oder auf bestimmte Branchen und Themen ausgerichtet sein.
Breit gestreute Aktien-ETFs können sich insbesondere für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sie bieten langfristige Renditechancen, unterliegen jedoch den Schwankungen der Aktienmärkte und können zeitweise deutlich an Wert verlieren.
Anleihen-ETFs
Anleihen-ETFs investieren entsprechend ihrem zugrunde liegenden Index in eine Vielzahl von Staats- oder Unternehmensanleihen. Risiko und Wertentwicklung hängen unter anderem von der Bonität der Emittenten, den Laufzeiten und der allgemeinen Zinsentwicklung ab.
Sie weisen häufig geringere Schwankungen als reine Aktien-ETFs auf, sind jedoch ebenfalls nicht risikofrei. Bei Anleihen in Fremdwährungen können zusätzlich Wechselkursrisiken entstehen.
Multi-Asset-ETFs
Multi-Asset-ETFs kombinieren verschiedene Anlageklassen, beispielsweise Aktien und Anleihen, innerhalb eines einzigen ETFs. Je nach Produkt ist die Aufteilung zwischen den Anlageklassen festgelegt oder wird regelmäßig auf eine bestimmte Gewichtung zurückgeführt.
Dadurch lässt sich mit nur einem Produkt eine diversifizierte Anlagestrategie umsetzen. Je höher der Aktienanteil ist, desto größer sind in der Regel sowohl die langfristigen Renditechancen als auch die möglichen Wertschwankungen.
Breite Streuung mit ETFs
ETFs ermöglichen eine breite Streuung bereits mit wenigen Produkten. Ein weltweit ausgerichteter Aktien-ETF kann beispielsweise in mehrere hundert oder sogar tausende Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern und Branchen investieren. Dadurch hängt die Wertentwicklung nicht vom Erfolg einzelner Unternehmen ab.
Wie breit ein ETF tatsächlich aufgestellt ist, hängt allerdings vom zugrunde liegenden Index ab. Neben weltweit diversifizierten ETFs gibt es auch Produkte, die sich ausschließlich auf einzelne Länder, Branchen oder bestimmte Anlagethemen konzentrieren. Eine breite Risikostreuung ist daher nicht automatisch bei jedem ETF gegeben.
Kosten bei ETFs im Blick behalten
Ein wesentlicher Vorteil vieler ETFs sind ihre vergleichsweise niedrigen laufenden Kosten. Da die meisten ETFs einen Index automatisiert nachbilden, ist kein klassisches Fondsmanagement erforderlich. Dadurch liegen die laufenden Kosten häufig deutlich unter denen aktiv gemanagter Investmentfonds.
Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick auf die Kosten. Neben den laufenden Fondskosten können beispielsweise Kosten für das Depot, den Kauf und Verkauf sowie für die Ausführung eines ETF-Sparplans entstehen. Auch Unterschiede bei der tatsächlichen Abbildung des zugrunde liegenden Index können die langfristige Wertentwicklung beeinflussen.
Gerade bei einem langfristigen Vermögensaufbau können bereits kleine Unterschiede bei den laufenden Kosten über viele Jahre einen spürbaren Einfluss auf das Anlageergebnis haben.
Die richtige ETF-Strategie für Ihre Geldanlage
Welcher ETF beziehungsweise welche Kombination verschiedener ETFs geeignet ist, hängt von den persönlichen Anlagezielen ab. Dabei spielen insbesondere der gewünschte Anlagezeitraum, die individuelle Risikobereitschaft und die Frage eine Rolle, wann und wofür das investierte Kapital später benötigt wird.
Eine ETF-Anlage kann dabei sowohl über eine einmalige Investition als auch über einen regelmäßigen Sparplan erfolgen. Gemeinsam entwickeln wir eine Anlagestrategie, die zu Ihren persönlichen Zielen und Ihrer finanziellen Situation passt.
Sprechen Sie mich gerne an – persönlich in Berlin oder online.

